Der Sammelbegriff Fitness

Fitness und gute Kondition bedingen einander und sind voneinander abhängig. Nur wer wirklich fit ist hat auch eine gute Kondition oder kann diese erhalten. Dabei hat Fitness nichts mit Sport in Vereinen zu tun und meint auch keine sportlichen Höchstleistungen. Hier geht es vor allem um geistiges und körperliches Wohlbefinden, das in jeder Altersklasse ausgeübt werden kann. Für viele Menschen bedeutet ein ausgedehnter Spaziergang mit oder ohne Hund einen Einstieg in das Fitness und einen wichtigen Beitrag für die eigene Gesundheit. Beliebt sind aber auch Power Walking, Nordic Walking oder leichtes Fitnesstraining im Fitnesscenter.

Nordic Walking

Nordic Walking im Gebirge

Da es sich beim Begriff „Fitness“ um ein Modewort handelt, das zudem nicht geschützt ist, wird es zunehmend schwierig, eine gültige Definition zu finden. Trotzdem trägt körperliche und geistige Fitness erheblich zur Gesundheit bei und kann sich auch positiv auf chronische Erkrankungen auswirken. War Ausdauersport noch vor Jahren für Asthmatiker, Allergiker oder Personen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ein Problem, so sollte es dies nun nach neuen medizinischen Erkenntnissen nicht mehr sein. Im Gegenteil, denn ein leichtes aber regelmäßiges Ausdauertraining erhöht nicht nur die persönliche Fitness, sondern kann sich auch positiv auf eine Therapie von chronischen Erkrankungen auswirken.

Durch ein regelmäßiges Training in einer persönlichen Lieblingssportart lässt sich auch das Risiko von Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall oder Fettleibigkeit erheblich verringern. Natürlich sollte das Sportprogramm trotzdem nicht in Zwang ausarten und durch eine gesunde Ernährung mit viel Mineralwasser, frischem Obst und Gemüse ergänzt werden.

Auch auf die Lebenserwartung an sich kann sich Fitness positiv auswirken, denn durch das aktive Training wird auch aktiv etwas für die eigene Gesundheit getan. So haben Trainierende eine höhere Lebenserwartung als „Sportmuffel“ und sind meist mit ihrem Leben glücklicher und zufriedener. Auch Depressionen haben so bedeutend weniger Chancen, denn beim Sport wird ein sogenanntes Glückshormon ausgeschüttet, das wiederum für gute Laune sorgt und negativen Stress abbauen hilft.



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